10 / 2024   05.04.2025

Alterskommission

Die Alterskommission organisierte Fondue-Plausch.

Spitex Kanton Zug

Interview mit Carina Brüngger, Geschäftsführerin Spitex Kanton Zug

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Rekordaufmarsch zum Fondueplausch

Ja, es gibt zwei Anlässe im Jahresprogramm, welche wir von der Alterskommission immer wieder organisieren dürfen – müssen – und auch gerne wollen.

So berichte ich hier über den Top-Anlass «Fondueplausch 2024». Es war Mittwoch, 13. November, als sich mehr als 160 Käseliebhaberinnen und Käseliebhaber in der Maienmatt getroffen haben. Wir, 5 Mitglieder der Alterskommission, verstärkt durch mehr als ein Dutzend Helferinnen und Helfer, begannen ab 9 Uhr mit den Vorbereitungen. Vielen Dank dem Maienmatt-Wart, dass wir keine Tische und Stühle platzieren mussten.

9:45 Uhr war alles aufgedeckt. Ich war froh, dass ich nicht zum Team der «Brotschneider» gehörte. Dutzende Kilos mussten geschnitten werden.

Es war um elf Uhr, als die Crew das Fondue vorkostete. Erstmals klangen die Weingläser. Das Fondue der Muota-Metzg wurde ein erstes Mal gerühmt. Unsere Gäste waren auf 12 Uhr eingeladen.

Bus um Bus vom Chlösterli Unterägeri, brachte lange vorher, die ersten Teilnehmenden. Das Organisationsteam unter der erfahrenen Leitung von Heidi Nussbaumer und Agatha Iten hatte alles im Griff.

Auch auf der Bühne war Bewegung angesagt. Zwischen Vorhang und den Kulissen der Theatergruppe Oberägeri, bereitete sich das Quintett «Ägeri Spass» für ihren mehr als zwei Stunden dauernden Auftritt vor. Toll, was uns Käthi Iten, Elmar Iten, Alessia Iten, Sibylle Schuler-Schürpf unter der Leitung des bekannten Wendel Iten, zum Besten gab. Ihre Musik tat allen gut. Herzlichen Dank.

Selbstverständlich hat Paul Iten (Präsident der Alterskommission) alle Gäste. begrüsst und informiert. Die Rechauds samt gefüllten Caquelons brachten Käseduftwolken in den Saal.

Nun galt es im Caquelon mit der Kelle 32 mal eine 8 vorwärts- und 32 mal eine 8 rückwärtszumachen. Wer Glück hatte konnte nun essen oder «arbeitete" weiter … Angeblich sollte man im Alter Zeit haben. Wer nicht rührte, konnte sich in Selbstbedienung mit Wein eindecken. Wie immer war heute fast alles gratis (Ausnahmen: Alkoholische Getränke). Dies Dank der Engagements der beiden Talgemeinden. Dieser Info folgte grosser Applaus. 

Als zweiter Gang wurden Kaffee und Guetzli gebracht. Dies animierte auch zum Jassen. Paul Iten dankte «Ägeri Spass» für ihren Auftritt und den Helferinnen und Helfern, was mit grossem Applaus bestätigt wurde. Es war um 15 Uhr, als sich die Maienmatt leerte. Dank und Komplimente der Gäste taten gut. Vielen Dank.

Rund ums Alter im Ägerital: Besuchen Sie immer wieder unsere Website seniorinaegeri.ch und abonnieren Sie dort den «Newsletter» für Seniorinnen und Senioren im Ägerital. Informieren Sie sich und verpassen Sie keinen Anlass.

Namens der Alterskommission Ägerital
Marcel Vock 

 

Interview mit Carina Brüngger

Marie-Luise Caspar im Einsatz im Schulzimmer

Heidi Nussbaumer (HN), Mitglied der Alterskommission führte ein Interview mit
Carina Brüngger (CB), Geschäftsführerin Spitex Kanton Zug

HN: Herzliche Gratulation zur Auszeichnung von vier EFQM-Sternen für die Spitex Kanton Zug (EFQM = European Foundation for Quality Management). Wie ich in den Medien lese, ist die Spitex Kanton Zug in der Schweiz die erste Spitex-Organisation, die auf diesem Level zertifiziert wurde.

Was hat Sie dazu motiviert, mitzumachen und sich mit dem Unternehmen zu qualifizieren und was war die grösste Herausforderung?

CB: Mit Blick in die Zukunft wird die Zertifizierung immer wichtiger. Für das Bundesamt BAG wie auch für die Krankenkassen wird der Qualitätsstandard vermehrt zu einem Thema. Durch kontinuierliche Weiterbildungen und unter Einbezug der neuesten Erkenntnisse bringen wir uns jeweils auf den aktuellen Stand. 

Eine grosse Herausforderung war es, während der Vorarbeiten für die Zertifizierung den täglichen Betrieb effizient abzudecken.

Wie muss ich mir den Aufbau der Spitex Kanton Zug vorstellen?

Wir haben die verschiedenen Angebote des ganzen Betriebs überprüft und entschieden, dass wir sämtliche Bereiche wie Pflege, Hauswirtschaft und Administration auf den aktuellen Stand bringen und der Zertifizierung unterstellen. 

Im Kanton Zug gibt es vier Regionalstellen plus den Hauptsitz. Diese Stellen decken die Fachbereiche somatische Pflege, psychiatrische Pflege, Palliativpflege, Wundpflege und Hauswirtschaft und Betreuung ab. Zudem gibt es für beide Bereiche je ein spezialisiertes Demenzteam.

In allen Bereichen arbeiten ausgebildete Mitarbeitende, die ihre Fachkenntnisse kompetent einzusetzen wissen.

Wie viele Mitarbeitende beschäftigt die Spitex Kanton Zug? Wie viele Kundinnen und Kunden betreut sie?

Wir beschäftigen 300 Mitarbeitende im Kanton Zug und betreuen in diesem Jahr 3000 Kundinnen und Kunden.

Spitex Kanton Zug ist eine innovative, führende Anbieterin von qualitativ hochstehenden Pflege- und Betreuungsleistungen zu Hause in allen Gemeinden des Kantons Zug.

Erbringen Sie auch Nachtdienstleistungen?

Ja, wir erbringen Nachtdienstleistungen bei bestehenden Kunden.

Die Stelle ist in der Stadt Zug stationiert und für den ganzen Kanton tätig. Wir sind jedoch nicht für Notfälle zuständig.

Welche Erfahrungen machen Sie im täglichen Umgang mit Kundinnen und Kunden?

Die Mehrheit der Kundeinnen und Kinden schätzt uns und unsere Dienste. Die Fälle werden indes zunehmend komplexer. Ein verbreitetes Thema ist die Einsamkeit, die wir immer stärker wahrnehmen. Auch jüngere Personen nehmen unsere Dienste zunehmend in Anspruch.

Wir decken das gesamte Leistungspaket aus einer Hand ab. Unsere Kundinnen und Kunden stehen im Zentrum unseres Handelns in allen Bereichen.

Gibt es genügend Fachkräfte in den verschiedenen Sparten? Wie organisieren Sie die Mitarbeitenden?

Die fehlenden Fachkräfte sind in allen Bereichen spürbar. Die Ausbildungsoffensive im Rahmen der Pflegeinitiative, die vom Bund umgesetzt werden muss, ist eine bedeutende Hilfe zur Entschärfung des Fachkräftemangels im Pflegebereich.

Spitex Kanton Zug ist eine moderne, attraktive Arbeitgeberin mit innovativen, schlanken Abläufen. Wir setzen uns für eine gute berufliche Aus- und Weiterbildung ein und haben fortschrittliche Arbeitsbedingungen geschaffen.

Was wollten Sie uns noch sagen?

Als gemeinnütziger Verein sind wir bekannt und wertgeschätzt im Kanton Zug. Finanziell werden wir vom Kanton und den Gemeinden unterstützt. Ergänzend bieten wir Leistungen für Selbstzahlende an und kooperieren mit Partnerinnen und Partnern.

Wir stellen den Menschen ins Zentrum. Damit sind nicht nur unsere Kundinnen und Kunden gemeint, sondern auch alle unsere Mitarbeitenden.

Herzlichen Dank, Frau Carina Brüngger für das interessante Gespräch. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Team weiterhin viel Erfolg, gutes Gelingen und viel Freude in Ihrer Tätigkeit.

Interview Heidi Nussbaumer, Mitglied der Alterskommission Ägerital

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